Ärztliches Journal
01.04.2008
Genetische Ursachen des Schlaganfalls
Zerebrale Infarkte sind die zweithäufigste Todesursache und der häufigste Grund
für eine bleibende Behinderung in den Industrienationen. Verantwortlich für einen
ischämischen Hirninfarkt sind entweder arteriosklerotische Veränderungen an
den großen gehirnversorgenden Gefäßen (Makroangiopathie), an den kleinen
Gefäßen (Mikroangiopathie) oder kardiale Embolien. Neben diesen – meist durch
die klassischen Risikofaktoren wie arterielle Hypertonie, Nikotin, Hypercholesterinämie
und Diabetes mellitus bedingten Mechanismen – gibt es in der Zwischenzeit
zunehmend mehr Belege für den genetischen Einfluss auf die Entstehung
eines Schlaganfalls.
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